Unterschlupf - hotspots

Unterschlupf

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Wald in Drenthe für Verstecke genutzt. Viele primitive Unterschlüpfe, oft nicht mehr als ein Erdloch mit einer Abdeckung aus Holz oder Gestrüpp, hat die Natur längst wieder zurückerobert. Der Unterschlupf im Valtherbosch bei Valthe ist weithin bekannt. Hier wurde in den 1980er-Jahren ein Mahnmal errichtet.

Auf dem Foto ist eines der beiden Verstecke des Unterschlupfs zu sehen

Albertus Zefat

Ab Herbst 1942 versteckte Albertus Zefat, Eigentümer einer Hühnerfarm in Valthe, einige jüdische Mitbürger im Hühnerstall hinter seinem Haus. Als dies jedoch entdeckt zu werden drohte, grub man im Herbst 1942 im Wald einen Unterschlupf. 1943 flog das Versteck auf, ohne dass das Konsequenzen hatte. Allerdings wurde es an seinen heutigen Standort verlegt. Albertus Zefat selbst wurde im Juli 1944 hingerichtet, als er sich weigerte, das Versteck der Juden preiszugeben.

Befreiung

Die Versorgung der im Wald versteckten Juden wurde von den Dorfbewohnern fortgeführt, sodass sie den Krieg überlebten. Bei der Befreiung konnten an die 20 Juden und andere versteckte Personen den Unterschlupf lebend verlassen.

Lage des Unterschlupfes

Koordinaten: 52°49’59.0″N 6°52’26.0″E

Unterschlupf

  • Westerweg
  • 7871 Klijndijk
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