Frieslandriegel - hotspots

Der Frieslandriegel

Die Alliierten wurden bei der Befreiung Drenthes mit kilometerlangen, neu angelegten Panzergräben konfrontiert. Man hatte sie zwischen Herbst 1944 und Frühjahr 1945 gegraben. Im Spätsommer 1944 beschlossen die Deutschen den Bau neuer Verteidigungslinien. Die „Organisation Todt“ hatte die Bauleitung inne und wurde damit beauftragt, im Osten des Landes neue Verteidigungsanlagen zu errichten. Östlich von IJssel, Drentse Hoofdvaart, Noord-Willems-Kanal und weiter nördlich Richtung Delfzijl wurden doppelte Panzergräben angelegt. Die Linie erhielt die Bezeichnung Frieslandriegel und wurde zur Verteidigung eines eventuellen Einmarsches der Alliierten von Friesland aus gebaut.Ein Teil des Panzergrabens auf dem Ballooërveld

Panzergraben

Bei der Befreiung wurden viele Panzergräben zugeschüttet, außer in den Naturschutzgebieten, wo das nicht notwendig war. So sind noch Hunderte Meter Panzergraben erhalten geblieben, wie im Naturschutzgebiet „Vijftig Bunder“ bei Mindlaren, auf dem Ballooërveld und dem Witterveld bei Assen und weiter Richtung Südwesten. Ein Panzergraben war drei bis vier Meter tief und sein Westufer hatte eine Schräge. So sollte der Graben für Panzer ein kaum zu überwindendes Hindernis darstellen.

Lage des Frieslandriegels

Koordinaten: 53°00’35.1″N 6°38’43.2″E

Schafstall Balloo

  • Crabbeweg 2
  • 9458 TE Balloo
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Frieslandriegel